USA – Im Tal des Todes

Die Einreise in die USA war zwar zäh – 3 Stunden Wartezeit und etwas unkoordiniert -, aber nicht so schwierig wie erwartet. Die üblichen Fragen, die wir auch schon in anderen Ländern gehört haben. Allerdings mussten wir alle zehn Fingerabdrücke registrieren lassen – das war neu, aber nicht unerwartet.

Nachdem wir unseren kleinen Nissan Versa abgeholt  haben, ging es auch direkt los in Richtung Wüste. Wir wollten sofort raus aus Los Angeles. Leider erwies sich das als etwas schwierig. Wir erwischten die Rush Hour in Downtown Los Angeles. Nochmal 3 Stunden für die Katz. Für 20 km haben wir echt 3 Stunden gebraucht. Doch auch die Zeit verging. Gegen 22 Uhr kamen wir dann bei unserer ersten amerikanischen Unterkunft an – Good Nite Inn Redlands. Redlands war unsere erste Station. Und die Stadt gefiel uns ganz gut. Es gab auch nicht nur Fast Food. Wir haben richtig gesund und natürlich vegetarisch gegegessen.

Der Jetlag war noch nicht ausgestanden, also blieben wir eine zweite Nacht in Redlands. Wir organisierten einiges für unseren Ausflug ins Death Valley (Tal des Todes) – Kühlbox, jede Menge Cola Light, Wasser, Lebensmittel. Und dann ging es los. Wir hatten ein Hostel in Tecopa reserviert. Eine Bestätigung gab es zwar nicht, aber wir machten uns trotzdem auf den Weg. Die Temperaturen stiegen stetig an. Tecopa liegt in der Mojave Wüste und etwa eine Stunde Autofahrt vom Death Valley entfernt. Glücklicherweise haben wir eine Klimaanlage im Auto und unsere Kühlbox mit reichlich Cola.

Nach einer langen Autofahrt kamen wir in unserem Hostel an. Unsere Gastgeberin Cynthia hatte uns auch eingeplant. Es hing ein netter Zettel an ihrem Büro mit allen wichtigen Infos. Wir waren die einzigen Gäste. Wir schauten uns erstmal um. Schon auf der Fahrt nach Tecopa stellten wir immer wieder fest, dass alles um uns herum ziemlich karg, weit, imposant, trocken und heiß war. Die Sonne brannte selbst am Abend noch. Dennoch waren wir ganz aufgeregt und schmiedeten Pläne für den nächsten Tag, an dem es noch weiter in die Wüste gehen sollte.

Hier ein paar Eindrücke zu Tecopa (Mojave Wüste) und unserer Unterkunft.

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Am nächsten Morgen ging es dann los. Unser erster Stopp war der Zabriskie Point. Die Gesteinsformationen, auf die man von diesem Punkt aus sieht, sind die Sedimente des ehemaligen Furnace Creek Lake, der vor 5 Millionen Jahren ausgetrocknet ist. Um dies zu sehen, sind wir eine kleine Anhöhe hinaufgegangen, das hat keine 5 Minuten gedauert, aber wir waren völlig fertig. Hinsetzen konnten wir uns dort auch nicht, weil die Steine unsagbar heiß waren. Direkt nach diesem nur sehr kurzen Stopp tranken wir ordentlich Wasser und Cola.

Dann ging es weiter zum Badwater Basin. Dies ist eine Senke und der tiefste Punkt in Nordamerika mit einer Höhe von 85,5 Metern unter dem Meeresspiegel. In der Senke gibt es Wasser, das von Salz umgeben ist. Dadurch wird das Wasser ungenießbar, deshalb  der Name Badwater = schlechtes Wasser. Auch dort war es wieder sehr heiß und sehr hell. Das Weiß des Salzes und die strahlende Sonne machten die ganze Umgebung für mich sehr anstrengend. Ich hab es keine 10 Minuten dort ausgehalten.

Nach einer längeren Pause sind wir dann den Artist Drive entlang gefahren. Eine abwechslungsreiche Tour durch die verschiedensten Gesteinsarten und -farben des Death Valley. Braun, beige, rot, gelb, orange, grün, türkis – alles dabei. Wir blieben bis zum Sonnenuntergang.

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Dann fuhren wir völlig erschöpft von der Hitze in unsere Unterkunft. Es war klar, dass wir nicht verlängern würden. So beeindruckend der Tag war, so anstrengend war er auch. Wir hatten 122 Grad Fahrenheit, das sind rund 50 Grad Celsius, zu „ertragen“. Das war einfach zu viel. Am nächsten Tag verließen wir das Death Valley in Richtung Yosemite.

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2 Gedanken zu “USA – Im Tal des Todes

  1. die Fotos sind toll, die Landschaft sieht großartig aus. ABER bei 50 GRAD wäre ich auf der Stelle tot umgefallen. ich sterbe ja schon bei 30 Grad fast. erstaunlich auch, dass die Autos das dort so mitmachen. und wieso Cola Light? was kann dieser Zaubertrank?

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