Die zwei Wochen Fiji liegen nun auch schon hinter uns. Momentan sind wir in den USA. Auf Fiji haben wir die Zeit zum Erholen und Planen der nächsten beiden Etappen – USA und Kanada – genutzt.
Ja was kann ich zu Fiji sagen. Eigentlich nur soviel, dass ich froh war, dass wir ein kleines Resort erwischt hatten. Wir waren im Gecko’s Resort für ganze 16 Tage. Die meiste Zeit haben wir tatsächlich auch dort verbracht. Es war gerade Nebensaison und somit sehr ruhig. Das Resort war nie richtig voll. So hatten wir den Pool für uns. Die Angestellten haben alles immer schön mit Blumen dekoriert – besonders sich selbst. Jeden Tag hörten wir mehrmals das Grußwort „Bula“. Außerhalb des Resorts wurde es uns auch schon mal etwas lauter zugeworfen. Freitags und sonntags gabs immer eine Tanz- und Feuershow. Da wurde noch lauter gebulat. Mittlerweile weiß ich, dass „Bula“ „Hallo“ und „Bula, bula“ noch zusätzlich zum „Hallo, Viel Gesundheit“ bedeutet.
Nach einer Woche Erholung waren wir in der Hauptstadt Suva. Immerhin mussten wir ja nach der Post schauen. Es gab auch welche. Vielen Dank! Ansonsten ware Suva groß und laut, also ganz das Gegenteil zum unserem Resort. Bula haben wir dort nicht so oft gehört.
Ab und zu haben wir das Nachbarresort Shangri La besucht. Das war etwas größer und voller, dennoch haben wir dort einen schönen Strand entdeckt. Kristian war auch schnorcheln. Das bot sich an, da wir an der Korrallenküste von Fiji waren. Ich hatte etwas Panik vor den Sea Creatures – überall warnten Schilder davor, gesehen haben wir aber keine.
Unser Resort bot auch Mountainbikes an. Wir ergriffen das Angebot und fuhren an einem schönen warmen Tag los. Wir wollten mal einen Strand außerhalb eines Resorts finden. Gelandet sind wir an einem lokalen Strand des nächsten Dorfes. Da standen wir nun am Strand – vor uns das stürmische Meer und hinter uns ein Zufluss zum Meer. Wie sollten wir bloß wieder auf die Straße zurückkommen? Den ganzen Strand zurückwandern, hatten wir keine Lust, also mussten wir den Zufluss überqueren. Glücklicherweise waren viele Einheimische am Strand, sodass uns eine nette Frau die flachste Stelle zeigte. Heil auf der anderen Seite angekommen, zeigte sie uns auch noch den richtigen Weg zurück zum Resort. Dieser führte über ihr Grundstück. Sie hat uns noch etwas zu trinken angeboten. Wir bekamen eine frisch geerntete Kokosnuss. Dann stellte sich heraus, dass ihre beiden Schwiegertöchter und ihr Sohn bei uns im Resort arbeiten. Die Welt ist klein. Das war unsere netteste Begegnung, aber zeigte uns auch die ganz andere Welt hinter den Resortmauern.
Wir haben uns sehr gut erholt auf Fiji. Die Menschen sind sehr entspannt und haben einen lustigen Humor. Die Busfahrten waren immer etwas Besonderes. Es wurde viel gelacht. Einmal hat der Busfahrer vergessen, 2 Kinden raus zu lassen. Dann brüllten die beiden aber los. Der Busfahrer hielt an und fuhr ganz lässig rückwärts auf der Hauptstraße zurück zum Halt, wo der Vater ganz verdutzt stand und wartete. Der ganze Bus hat schallend gelacht.
Viele Fotos haben wir nicht gemacht, aber ein paar.